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sehbares

14
Mai
2006

Muttertag

Um 11 Uhr wurde ich von meiner Mutter abgeholt - da meine Wohnung chaosmäßig aussah (und ich ihr keinen Herzinfarkt schenken wollte), trafen wir uns draussen und fuhren in den Park.

Das Tropenhaus war offen, so konnte ich den Schildkröten guten Tag sagen.

Muttertag01

Muttertag02

Ich finde diese Tiere cool ;)

Durch verschiedene Klimazonen gelangten wir in die Wüste.

Muttertag03

Und dieses Exemplar hatte es mir besonders angetan.

Muttertag04

Muttertag05

Ich lud sie auf ein Eis ein und wir verbrachten einige Zeit im Park - es war ein gelungener Tag und ich hoffe, die Bilder gefallen :-))

Das Verhältnis zu meiner Mutter ist jetzt ganz gut - wir sind durch schwierige Zeiten gegangen, vor allem, da wir beide nicht ganz unkomplizierte Menschen sind.

Aber auch trauriges haben wir gemeinsam erlebt und das schweisste zusammen.

Ich bin froh, das ich sie habe und auch wenn ich ihr das selten zeige, werde ich mich immer an sie erinnern, wie sie so auf der Bank im Park gesessen hatte - von der Sonne beschienen und mit einem Lächeln im Gesicht, wenn sie nicht mehr da ist.

Nachtrag :

Ich konnte es nicht lassen und habe das Blog etwas farblich umgestaltet...hoffe, das mir nicht alle Leser nun weglaufen ;) Aber ich finde, so ein kleiner Farbenwechsel ab und zu hat was.

Schönen Abend noch!

20
Jun
2005

(Alp)süchtiges...

Schon am Donnerstag hieß es :

Auf nach München!

Diesmal bis Sonntag.

In der Prüfungswoche hatte sie sich freigenommen und nach dem erfolgreichen (und natürlich nie bezweifelten) Bestehen, flog sie so schnell es ging zu ihm.

Geplant war vorher schon, das beide eine Alpwanderung machen würden, trozdem packte (stopfte eher) sie alles mögliche in ihren Koffer - kann ja nie schaden für alles gerüstet zu sein.

Da sie eine Läuferin ist und Lauftouren eingeplant hatte, kaufte sie sich vor (Ur)zeiten einen High Tech Rucksack, der federleicht und natürlich auch ideal geeignet für eine Wanderung war.

Mit einem (ultra)schicken Minirock und den richtigen Stiefeln (helles gerautes Leder - keine Spur von zu nuttig) empfing er sie auf dem Flughafen - großes Wiedersehen und das vertraute Gefühl setzte sofort ein - sie war wieder "da".

Alleine die Tatsache, das sie keine richtigen (eher keine) Wanderschuhe besaß, ließ sie zwar ins Grübeln bringen, schließlich nahm sie aber ihre Laufschuhe mit, die ordentlich eingelaufen waren und mit denen sie schon allerhand (Lauf)Abenteuer bestanden hatte.

Sie kürzt den Bericht etwas ab - Samstag stiegen sie also auf den "Klausen" der mit seinen 1508 Metern schon Berg genannt werden darf.

Die Strecke war sehr anspruchsvoll - es gab 5 Farbskalen und diese hatte die schwierigste.

Orange.



Weil sie diese Tour schon in einem Wanderführer rausgesucht hatten und sie diese Skala erst auf der Legende beim Ausgangspunkt sah (im Wanderführer war diese Tour wesentlich einfacher markiert worden), schwieg sie und hoffte, er würde das nicht sehen.

Denn, dann würde er sich weigern, diese Tour nur mal zu "probieren".

Umkehren konnte man ja immer, wenn es zu schwierig wurde - das war ihr Motto und ist es immer gewesen.

Irgendwann - als sie lange genug unterwegs gewesen waren, vertraute sie es ihm an und er schluckte - schon etwas geschockt.

Doch sie stiegen weiter.

Und als sie aus dem Wald gelangten, eröffnete sich vor ihnen eine traumhafte Ebene.



Natürlich mussten Fotos unterwegs gemacht werden, allerdings viel zu wenige, denn die Tour war anspruchsvoll - zumindest für zwei Berganfänger. Glücklicherweise erwiesen sich beide als konditioniert - sie hatte sich ihre in den langen Läufen erkämpft und er hatte sie einfach so (ungerecht, aber wahr).

Der Boden war durchzogen von einem Rinnsal, das von einer Eisschicht herrührte, die oben am Gipfel langsam abschmolz - dazu kam noch der lehmige und steinige Boden, jeder Schritt musste sorgfältig und langsam ausgeführt werden.

Irgendwann war sie sehr erschöpft und da kam ihr dieses Schild, wie Hohn vor.



Es stimmte aber und beide vermuteten, das es vielen Wanderern wie ihnen erginge und man deshalb (als Motivation) das Schild aufgestellt hatte.

Seinen Kommentar, doch noch weiterzuwandern zum Spitzstein, der ja nur zwei Stunden entfernt von dem Berg läge, überhörte sie einfach...und sie steuerte motivierter die Hütte zu, um sich anschließend bei einem Teller heißer Suppe mit Würstchen aufzuwärmen und dem Körper neue Energie zuzuführen - für den Abstieg.

Denn der lag ja noch vor ihnen.

Sie hatten 4 Stunden hinauf gebraucht und würden mindestens das gleiche nochmal für den Weg hinunter brauchen - also währte die Rast auf der Hütte nur von kurzer Dauer.

Nur vom Gipfel aus, kann man sehen, wie die Sonne über die Berge wandert...



Sie schoß noch ein paar Fotos und beide machten sich auf den Weg ins Tal.





Beim Abstieg trafen sie auf eine Menge Almkühe und alle waren sehr lieb - zumindest waren sie nicht aufdringlich.

Dieses Exemplar jedoch war sehr neugierig.



Etwas zu sehr - denn sie folgte ihr auf Schritt und Tritt und es war kein sehr angenehmes Gefühl, keinen Meter hinter sich einen 300 Kilo Koloss zu spüren.

Als sich noch zwei weitere junge Kuhbullen zu der einen gesellten, machten sich beide sehr schnell aus dem Staub.

So schnell es über einen schmalen, lehmigen Weg gehen kann.

Doch sie entkamen dem Killerkuhkommando und den gesamten Abstieg durfte sie sich seine Kommentare anhören, das er es sehr schade fand, das er kein Foto gemacht hat und wie komisch das aussah, als die Kuh ihr folgte.

Sie blieb sogar stehen und hoffte, die Kuh gehe vorbei, aber nix da. Die Kuh stand auch und ging erst weiter, als sie wieder ging - der komplette Kuhterror!

Sie kamen noch rechtzeitig vor Dämmerung ins Tal - insgesamt dauerte der Ausflug tatsächlich 8 Stunden und beide schliefen mehr als gut in dem Bett.

Nun hat sie beide eine Leidenschaft fürs Wandern gepackt und sie hat endlich ein Ziel, mehr zu laufen in Hamburg - damit sie fit für die Berge ist.

Und sie wird nachher sich die Laufschuhe anziehen und eine Runde im Stadtpark drehen - wenigstens braucht sie da keine Angst vor Kuhbelästigung zu haben!

Sie hofft, das die Bilder gefallen und vielleicht ein klitzekleinesbisschen die Neugier auf Berge geweckt zu haben :)

14
Jun
2005

Alpenkletterei und (schleppende) Prüfungsvorbereitungen

Von Samstag bis Montag war sie also bei ihm.

Viel zu schnell verflog die Zeit.

Das, was sie alles getan hatten, war unglaublich.

Sie hatte die Alpen gesehen und bezwungen, ihre Schienbeine tun heute noch weh (Runtergehen ist nicht gesund).

Eine Fahrt mit der Seilbahn hat sie sich zugetraut, dabei ist sie nicht ganz schwindelfrei. Als Kind sprang sie dreimal im Leben vom Drei-Meter Brett - das wars dann aber auch - sie wusste, sie würde nie wieder springen.

Es gab ja keinen vernünftigen Anlass.



Oben angekommen gabs ein wunderschönes Panorama zu bewundern - und Kühe.



Gespräche wegen des Zusammenziehens wurden (gottseidank) von seiner Seite aufgenommen - sie wollte hinsichtlich dessen schweigen und warten (das sehr schwerfiel), aber es hat sich gelohnt.

Eine Lösung ist leider nicht so schnell in Sicht, da die finanzielle Situation nicht ganz einfach ist, aber sie ist sich doch nach diesem Wochenende stärker bewusst, das er sie auch so liebt, wie sie ihn.

Und genau das wollte sie (irgendwie doch) herausfinden.

Die Natur dort ist so (fabelhaft) anders, als dort wo sie lebt - im kühlen Norden.



Und die Spätzle, die sie genießen durfte, waren köstlich.

Nein, sehr zurückgehalten hat sie sich nicht...

Zu diesem Gericht gabs einen Hut, den Sepplhut - den wohl jeder betrunkene Kerl auf dem Oktoberfest trägt - sie hat jetzt auch den Hut und er durfte sie fotografieren.

Das Foto wird aber nie veröffentlicht werden - das hat sie ihm unter Androhung schrecklicher Schmerzen verboten.



Beide (nicht schwindelfrei) wankten todesmutig über eine Brücke, deren Namen sie schon wieder vergessen hat.

Nur, damit sie einen tollen Blick auf das Schloss Neu Schwanenstein hat - in die Tiefe ging es schätzungsweise 100 Meter runter.

Hätte ein Einheimischer sie beide beobachtet, wär er wohl vor lachen in die Knie gegangen...sie und er hielten sich krampfhaft fest und gingen gaaaanz langsam vorwärts.



Sie war ja nicht ganz vorurteilsfrei, als sie in dieses blau-weiße Land geflogen ist - jedoch, jetzt muss sie einiges revidieren - denn die Natur ist wirklich wunderschön und einen Besuch wert.

Auch wenn sie es ab und zu verflucht hat, das die Berge so hoch sind...

Und nun gönnt sie sich wohl ein Croissant, damit sie später die Kalorien fürs Lernen einsetzen kann.

Sie hat morgen um 8:30 mündliche Prüfung - bitte alle die Daumen drücken, wenn sie die geschafft hat, dann ist sie damit durch :-)))

27
Mai
2005

Augen(sehenswürdiges)

Sie wusste gar nicht, welche Bilder sie nehmen sollte (bei den vielen, die sie gemacht hatte), aber sie entschied sich, nicht lange zu fackeln und nahm dann schließlich einige ihrer neuesten und ein paar alte.

Ob es gefällt?

Vielleicht kann man sich dann ein besseres Bild von ihr machen.

Zum Vergrößern bitte darauf klicken.





Nun geht sie wirklich ins Wochenende und hofft, das auch der letzte hier nicht mehr arbeiten muss...
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Running Couch Potatoe

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